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Blogger verraten ihre Skandinavien Tipps

Blogger Tipps Skandinavien

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Geballte Skandinavien Power wäre auch ein guter Titel für diesen Beitrag gewesen.

Warum?

Mir ist es gelungen, 14 große und kleine Skandinavien Blogger und Magazin Autoren mit ins Boot zu holen, um für euch eine abwechslungsreiche Sammlung, an Skandinavien Tipps, zum Thema Reisen in Nordeuropa zu erstellen. Zusätzlich gibt es noch einen Tipp von mir.
Hier findest du Tipps zu Zielen und Unternehmungen für Island, Finnland, Norwegen, Schweden und Dänemark.
Bevor nun also diese 15 Spezies ihr persönlichen Highlights an Skandinavien Tipps preis geben, möchte ich mich herzlich bei allen bedanken die mitgemacht haben. 

Nun lasst uns sehen, was uns die Skandinavien Spezies empfehlen und wo ihre ganz speziellen Herzensorte liegen.
Gefällt euch ein Thema, so findet ihr am Ende von jedem Tipp ein Link, indem das Thema ausführlicher dargestellt wird.

Island

Krossneslaug copyright by Hallo Island
isländische Schwimmbäder von HALLO ISLAND

Isländische Schwimmbäder sind weit mehr als ein Ort, wo man hingeht, um ein bisschen Sport zu treiben. Ich würde sogar fast behaupten, der sportliche Aspekt wiegt bei den meisten Besucherinnen am geringsten. Sie sind eher ein Ort, um den Alltag hinter sich zu lassen, die tägliche Portion Klatsch und Tratsch abzuholen und seine Bekannten auf einen kleinen Schnack zu treffen. Es kann gut passieren, dass man im Hot Pot neben Jón Gnarr oder sogar Björk sitzt. Praktischerweise gibt es in jedem kleinen Ort einen Pool oder zumindest einen Hotpot. Wenn man aus Reykjavík rausfährt, liegen sie sogar meist an wunderschönen Orten mit Meerblick oder mitten in der Natur.
Weil Isländische Schwimmbäder so viel mehr als Schwimmen sind, stehen sie für mich inzwischen bei jeder Islandreise auf dem Plan. Für mich sind sie der perfekte Tagesabschluss nach einem Tag an der frischen Luft, vor allem im Winter.

Hier erfährst du die wichtigsten Verhaltensregeln in einem isländischen Schwimmbad.

Maelifell copyright by Salty Love
Islands einsames Hochland von Salty Love
Unser absolutes Lieblingsland im Norden ist Island. Die Landschaft ist einfach einzigartig. Besonders hat es uns dabei das Hochland Islands angetan, so dass es uns seit drei Jahren immer wieder dorthin zieht. Besonders angetan hat es uns der Vulkankegel Maelifell. Hier waren wir komplett alleine, selbst die Wanderhütte war verlassen. Die Fahrt dorthin ist ein echtes Abenteuer und sollte nicht ohne Vorerfahrung, günstigen Bedingungen und bestimmten Vorkehrungen unternommen werden.
 
Der Anblick des grünen Maelifel, völlig alleinstehend und umrahmt von mächtigen Gletschern hat etwas ehrfürchtiges. Warum es uns hier dann auch etwas mulmig wurde, erfahrt ihr auf unserem Blog  im Beitrag der Vulkan und die Geisterhütte Strútur.
 
Viel Spaß dabei und bis bald in Island
Anna und Michael
Snaefellsnes copyright by Fernwehge
Snæfellsnes von Fernwehge

Wenn mich jemand nach Tipps für Island fragt, ist meine Antwort immer dieselbe: Snæfellsnes! Man könnte mir unterstellen, etwas voreingenommen zu sein, habe ich doch dort für ein paar Monate gelebt und gearbeitet, aber ein Besuch der Halbinsel lohnt sich wirklich. Da sie jedoch nicht direkt an der Ringstraße liegt, könnte sie einem schnell durch die Lappen gehen.

Snæfellsnes wird häufig auch als “Island in klein” bezeichnet. Wer also zum Beispiel nicht die ganze Insel umrunden und trotzdem viel sehen möchte, sollte sich Snæfellsnes merken. Auf der Halbinsel gibt es schwarze Strände, den Vulkan Snæfellsjökull, man kann auch dort auf Whale Watching Tour gehen, es gibt Lavafelder und imposante Lavaformationen im Meer, sowie lauter Wasserfälle und natürlich den berühmten Berg Kirkjufell. Eine große Vielfalt also, auf einer kleinen Halbinsel vereint.

Work & Travel in Island zur Zeit des Schafabtriebes.

Norwegen

Copyright Nordlandblog
Die abgeschiedene Bucht Vetvika – Schaurig schönes Karibikflair in Fjordnorwegen von NORDLANDBLOG
Vetvika in Bremanger: Stellt euch eine einsame Bucht auf dieser Erde vor – abgeschieden von der restlichen Welt, unglaublich und zugleich schaurig schön, von Menschen seit Jahrhunderten geprägt und inzwischen verlassen – die man bis heute nur per Boot oder auf einer langen Wanderung erreicht und wo die Zeit stehengeblieben ist…. 

“.. wie ein Tor mitten im schwarzen Berg. Wir betreten jetzt eine ruhige Bucht mit einem langen, glänzend weißen Strand, umgeben von einem schönen kleinen Weiler: Vetvika. [..] Wir nähern uns den Gebäuden, leere und nackte Fensterscheiben starren uns neugierig an – aber es sind keine Personen zu sehen. Eine Tür knarrt an verrosteten Scharnieren, ein loser Fensterladen flattert im Wind und der ganze Ort ist verlassen und leer. Eine alte Scheune ist eingestürzt – sie war nicht fest genug, um den Kräften der Element zu widerstehen” So beschrieb der norwegische  Pfarrer Arne Eltervaag seine ersten Eindrücke, als er 1968 die Bucht von Vetvika auf einer langen Wanderung besuchte. 

Uns erging es ähnlich, als wir nach der durchaus anspruchsvollen Wanderung zur Vetvika über den 500 Meter hohen Bergsattel und etwas mehr als 10 Kilometern die Strände die Bucht erreichen. Eine bisher ungekannte Mischung aus schauriger Faszination, grenzenloser Begeisterung und zugleich etwas Melancholie machte sich bei uns breit: Es gibt zu viele traurige und dramatische Geschichten aus den letzten Jahrhunderten, die sich um die beiden Besitzerfamilien der inzwischen verlassenen Farmen ranken. Andererseits hat man zugleich das Gefühl, inmitten einer Bilderbuch-Kulisse für einen Fantasyfilm zu stehen – so grün ist das gras, so schroff sind die mächtigen Felsen um die Bucht, so fein ist der Sandstrand und so türkis leuchtet das klare Wasser. Dennoch stehen oberhalb der Lagune – wie übermächtige Denkmäler und fast etwas bedrohlich – immer noch die beiden Haupthäuser der früheren Farmen. Verlassen, aber gepflegt. 
 
So stehen wir heute vor den Überresten einer langen und spannenden Tradition und den stummen Zeugen vieler Dramen und spannender Geschichten – wie dem kleinen, fast etwas gruseligen Friedhof. 1810 ereignete sich für die Menschen der Region das schlimmste Unglück: Anders Endreson aus Vetvika wollte Marta Monsdotter aus Førde heiraten und in Grotle mit dem Boot 11 Hochzeitsgäste abholen. Anders und seine Gäste haben es nie geschafft. Sie alle ertranken und die geplante Hochzeit wurde zur Trauerfeier. Anders, der als 11-jähriger Junge seinen eigenen Vater auf See verloren hatte, hinterließ nun selbst eine schwangere Verlobte.
 
Gerade diese etwas morbide Mischung aus unglaublich landschaftlicher Schönheit und der offensichtlich schaurigen, immer noch präsenten Vergangenheit faszinierten uns unglaublich. Wir haben fast den ganzen Tag in dieser Kulisse verbracht, ganz allein den stillen Frieden genossen und der gleichtönigen Meeresbrandung gelauscht. Tief in Gedanken versunken, sind wir im warmen Licht der tief stehenden Sonne zurückgelaufen und uns ganz sicher, dass wir irgendwann noch einmal an diesen Sehnsuchtsort zurückkehren werden. 
 

Alle Details und Fakten sowie weitere Informationen zu dieser Wanderung erhaltet ihr in unserem Beitrag über die Wanderung zur Vetvika in Bremanger (Norwegen).

 

Isterdalen copyright by nordlandfieber
Norwegens goldene Route und ein kleiner Herzensort von Nordlandfieber

Als Teenager hielt ich ein Magazin in den Händen, auf dem ein imposanter Fjord zu sehen war und wusste:
Da will ich hin!
Es dauerte Jahre, aber irgendwann stand ich dann tatsächlich am Geirangerfjord in Norwegen, verliebte mich in dieses Land und vor allem die Region um die goldene Route. Sicherlich eine vielbefahrene, wenig einsame Route, aber dadurch nicht minder schön. Auf ihr liegt auch mein kleiner Herzensort im Isterdalen.
Ein kleiner Birkenhain zu Füßen des Trollstigen. Es lohnt sich, sich Zeit zu nehmen für die Region. Um zu sehen, was es links und rechts der Hauptroute zu entdecken gibt.

https://nordlandfieber.de/norwegen-die-goldene-route

Norwegisches Sommerglück: In den Blaubeeren von Neuschnee

Für gewöhnlich von Mitte Juli bis Ende August bietet die Blaubeersaison norwegisches Sommerglück in Perfektion. Die »skogsblåbær«, Waldblaubeeren, sind dann reif. Sträucher voller tiefblauen Glücks bedecken Wälder und tiefer gelegene Gebiete. Und das Allerbeste daran? Alle können die Beeren vollkommen gratis pflücken. In Norwegen gilt das »allemannsrett«, das Jedermannsrecht.

Was das heißt? Blaubeeren für alle!

Oslotipps-copyright by Neuschnee

Verbringst Du Deinen Sommerurlaub in Oslo und Umgebung und findest Blaubeeren, Walderdbeeren oder Himbeeren am Wegesrand: Greif zu. Und lass Dir die Köstlichkeiten aus der natürlichsten Speisekammer der Welt schmecken. Kein Verpackungsmüll, kein Plastik, keine langen Transportwege. Es gibt keine umweltfreundlichere, gesündere und wundervollere Weise, frische Beeren zu naschen.

Mehr über das blaue Gold Norwegens.

Finnland
Nordkarelien copyright by Finntouch
Nordkarelien von Finntouch

Nordkarelien ist für mich ein kleines Paradies auf Erden. Ich mag an dieser Region besonders, dass sie sich durch ihre ursprüngliche Natur und die dünne Besiedelung fast schon ein wenig wie Lappland anfühlt. Hier kann man an einem der unzähligen glasklaren Seen den Alltag komplett ausschalten und einfach nur relaxen. Ich finde, jeder Finnlandliebhaber sollte wenigstens einmal auf den majestätischen Gipfeln der Koli-Berge gestanden und auf den See Pielinen hinabgeblickt haben.
Karelische Kultur und Einblicke in die Tradition des Kantele-Spiels erwarten den Besucher in Ilomantsi, direkt an der russischen Grenze, und Joensuu ist eine gleichermaßen lebendige wie angenehm entspannte Sommerstadt. In Nurmes empfehlenswert: Das Bomba-Haus mit tollem, traditionellem Restaurant und modernem Spa mit Seeblick gleich nebenan. Doch Vorsicht: Ihr werdet euch höchstwahrscheinlich auch in diese bezaubernde Region verlieben!

Noch mehr Nordkarelien-Tipps gibt’s bei René auf dem FinnTouch-Blog, z.B. 10 Highlights rund um Nordkarelien

Steg am See copyright by Finnweh
Wasch den Wintermantel runter… von Finnweh

Wenn der Winter sich Ende April endlich auf Finnland verabschiedet hat oder spätestens, wenn ich an Juhannus im Mökki zum ersten Mal an einem Steg am See stehe, weiß ich es ist soweit: heute wasche ich mir den Wintermantel runter. Das ist tatsächlich eine Tradition der Finnen, nach den schier niemals endenden Wintermonaten, um den Frühling einzuläuten. Der erste Sprung in den See und ein paar Runden schwimmen, dann ist er weg, der Muff vom Winter und der Frühling und Sommer kann kommen!

Das ist eines meiner „Must-Dos“ im kurzen finnischen Sommerhalbjahr. Ein Ritual um sich einmal zu Erden, alte Sorgen abzuschütteln und sich der Einfachheit des Sommers hinzugeben. Um den Reset komplett zu machen, dürfen ein paar wärmende, schweißtreibende Saunarunden nicht fehlen, gekrönt von ein paar Grillimakkara vom Feuer. Perfekt!

Übrigens: Wer das mehrere Jahre hintereinander nicht gemacht hat, der hat ganz schön was runter zu waschen, denn die Mäntel gehen nicht von allein weg. Also fleißig in die Seen springen, wenn ihr die Möglichkeit dazu habt.

www.finnweh.de

Pallasjärvi Titelbild
Pallasjärvi copyright by Mahtava
Mein Lieblingsstrand: Punainen Hiekka, Lappland von Mahtava

Sommer, Sonne und Strand nördlich des Polarkreises, dass muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen! Denn jetzt mal im Ernst, wer von euch würde schon an den Badeanzug denken, wenn er für Lappland packt? Allerdings sind heiße Sommer in Lappland durchaus nicht ungewöhnlich!

Punainen Hiekka, was soviel heißt wie, roter Sand, liegt am Pallasjärvi im Pallas-Yllästunturi-Nationalpark.

Den Strand erreicht man mit dem Auto über eine Schotterstraßen unweit des Pallastunturi Besucherzentrums. Nach einem kurzen Weg über hölzerne Stege, durch die lapplandtypische Moorlandschaft, wird man von einem weitläufigen roten Sandstrand empfangen. In der Ferne eine Kette sanfter Bergkuppen, ansonsten nur roter Sand, blaues Wasser und der unendliche Horizont. Mein absoluter Lieblingsort um die Seele baumeln zu lassen!

Und wie es sich für einen finnischen Nationalpark gehört, gibt es direkt am Strand auch eine Wildnishütte zum Übernachten samt Grillstelle und reichlich Feuerholz, denn nicht nur im Hochsommer ist Punainen Hiekka einen Besuch wert.

Sommer, Sonne, Strand und Lappland

Schweden
Café Flickorna Lundgren
Café Flickorna Lundgren copyright by Einfach Schweden
Der beste Ort für eine Fika von Einfach Schweden

Schweden – mein Lieblingsland in Skandinavien. 

Schweden ist riesengroß und es gibt so viele tolle Ecken, dass ich mich gar nicht so richtig entscheiden kann, was ich für einen Tipp in Schweden geben soll. Da ich sonst immer die Landschaft Bohuslän erwähne, möchte ich auch mal einen anderen Tipp weitergeben. 

Kullen bzw. Kullaberg ist eine Halbinsel in Nordskåne, wo es nicht nur ein Naturreservat gibt, wo Du ganz viel Wandern und die Natur entdecken kannst. Die Gegend vor der Halbinsel ist aber auch für seine Töpfereien bekannt. Und auch kulinarisch bzw. fikatechnisch kommst Du voll auf Deine Kosten. 

Es geht um das Café Flickorna Lundgren på Skäret. Erst kaufst Du Deinen Kuchen und Leckereien in einem urigen Bauernhaus und gehst dann in den gemütlichen Garten und genießt nicht nur diesen sondern auch die Köstlichkeiten, von den Du nicht genug bekommen wirst bzw. Du Dich nicht entscheiden kannst, was Du nehmen sollst. 

Aber nicht nur die Süßen unter uns kommen auf ihre Kosten, sondern auch die Herzhaften. Denn im Gewächshaus werden seit ein paar Jahren auch herzhafte Gerichte angeboten. 

Ein absoluter Tipp von mir, wenn Du in der Gegend bist. 

Tipps zu meinen Reisen und dem Café.

Svarttjarnen
Svarttjarnen copyright by "by Addy"
Svarttjärnen – ein Ort zum Durchatmen von by Addy

Es gibt Orte hier in Dalarna, Schweden, zu denen ich immer wieder zurückkehre. Einer davon ist der Svarttjärnen – der schwarze Teich.
Er liegt versteckt in den Wäldern zwischen Leksand und Mora und ist sowohl mit dem Auto als auch zu Fuß über den 360 km langen Siljansleden oder den 700 km langen Pilgrimsleden zu erreichen. Und egal, ob man schon den ganzen Tag auf einem der Wanderwege gelaufen ist, oder nur bequem von der nächsten Sommeralm her spaziert ist, am Svarttjärnen ist es Zeit für eine Pause.
Hier am See herrscht eine besondere Ruhe und der einzigartige Windschutz, der gleichzeitig eine Kapelle ist, lädt zum Verweilen ein. Hier kann man durchatmen, grillen, eine Runde im See schwimmen, Blaubeeren oder Moltebeeren pflücken, mit Freunden am Lagerfeuer diskutieren oder mit Blick auf das stille Wasser übernachten.
Wer einmal hier war, kommt garantiert wieder!

Wanderung auf dem Siljansleden

Das wilde Schweden von 66°NORDISK

Bären, Schwedens Grand Canyon, Schnee im Hochsommer und so einiges mehr hat die Wildnisstraße zu bieten.

Auf rund 500km gibt es Natur pur und großartige Ausblicke. Dabei geht es vom nördlichen Jämtland ins südliche Lappland und wieder zurück. Eine Rundtour die es in sich hat. Denn hier ist die Natur groß und der Mensch klein.
Entlang des Vildmarkvägens gibt es einiges zu erkunden. Vor Geschichte trotzende Sami Kirchdörfer, spektakuläre Wasserfälle wie z.B. den Hällingsåfallet oder auch das Hochplateau des Stekenjokk.

Tipps Schweden
Vildmarksvägen copyright bei 66°NORDISK

Zudem ist hier auch an der Wildtierfront so einiges los. Elche, Rentiere, Adler, Hermeline und sogar Bären.
Überraschend und mit ganz viel Glück ist mir sogar bei meinem Besuch einer über den Weg gelaufen.
Wie es dazu gekommen ist erfahrt ihr in Vildmarksvägen Teil 1.

Dänemark
Bovbjergfyr copyright by W love Denmark
Herzenort in Dänemark – Bovbjerg Fyr von We love Denmark

Einer unserer Lieblingsorte in Dänemark ist der Bovbjerg Fyr. Wir verbinden mit dem kleinen roten Leuchtturm schöne Erinnerungen an unseren ersten Urlaub in Dänemark.
Viel beeindruckender, als der Leuchtturm, ist die Aussicht von der nahe gelegenen Steilküste. Der weite Blick über die Nordsee ist immer wieder überwältigend. Eine steile Holztreppe führt nach unten an den Strand, aber wir genießen den Anblick am liebsten oben, von einer der Sitzbänke aus.
Bei Sonnenschein kann man hier ewig verweilen, am besten bis die Sonne hinter dem Horizont versinkt.

Doch bei windigen Wetter ist der Anblick der Nordsee noch eindrucksvoller. Wenn die tosenden Wellen auf den Strand peitschen, während der Wind einem fast den Atem raubt.

Mehr über den Bovbjerg Fyr und seine Steilküste findet ihr hier: https://www.welovedenmark.de/ausflugstipp-leuchtturm-bovbjerg-fyr/

 

Nymindegab
Das Geheimnis - copyright by Meermond
Das Geheimnis von Dänemark von Meermond

Ocker, Braun, Grün und Blau. Dänemarks Geheimnis besteht aus genau diesen Farben. Ich kann keinen geheimen Reisetipp oder speziellen Herzensort nennen, denn es spielt keine Rolle, wo im Land man sich auf die Suche nach dem Geheimnis macht. Diese Farben dominieren. Abseits der  bekannten Naturwunder mag Dänemark auf den ersten Blick vielleicht etwas langweilig erscheinen. Endlose Strände, gewaltige Dünenlandschaften, Felder, eine überwiegend eher zurückhaltende Naturlandschaft und überall rauscht das Meer.

Doch hat man sich erst die Zeit genommen, die scheinbare Leere auf sich wirken zu lassen, dann erkennt man es: Das ganze Land atmet eine Ruhe, der man sich nur schwer entziehen kann. Sogar die großen Städte wirken gemütlich und man trifft meist auf gelassene Menschen. Beschauliche Küstenstädtchen mit bunten Häusern laden zum Bummeln und Entdecken ein und Unmengen kleiner Boote schaukeln friedlich in den Häfen.

Und dann verwandeln sich die Farben Ocker, Braun, Grün und Blau in genau das, was viele regelrecht süchtig auf Dänemark macht: pure Entspannung.

Eine Sinnesreise durch die Dünen

Skagen Fiskepakhuse copyright by Sibille Fuhrken
Skagen von Kapidaenin

Die Spitze Dänemarks ist spitze – was wie ein nicht wirklich gelungener Werbeslogan klingt, ist tatsächlich wahr. Die nördlichste Stadt im Königreich ist einfach großartig und immer einen Besuch wert. Egal zu welcher Jahreszeit, ob als Tagesausflug oder Urlaubsziel für mehrere Tage oder für einige Wochen.

Ein Spaziergang durch die alten Viertel, vorbei an den verwunschenen Gärten mit ihren gelb getünchten Häusern versetzt einen in die Zeit der Künstlerkolonie, die das kleine Fischerdorf im Norden Dänemarks Mitte des 19. Jahrhunderts aus dem Dörnröschenschlaf holte. Ein Besuch in dem fantastischen Skagens Museum sowie den beiden Künstlerhäusern sollte man keinesfalls auslassen. Auch eine Tour auf die Landzunge Grenen, wo sich Skagerrak und Kattegat küssen, sollte auf dem Besuchsprogramm stehen. Oder wie wäre es mit einem perfekten Stjerneskud im Hafen von Skagen, vor den bekannten, roten Fiskepakhuse? Skagen hat so viel zu bieten – das herrliche Naturgebiet auf Grenen, die größte Wanderdüne des Königreichs, die 5 Leuchttürme, die spannenden Museen, den versandeten Kirchturm, die schönen Strände, Gammel Skagen mit seinen berühmten Restaurants und alten Badehotels – und nicht zu vergessen dem Solnedgangskiosk.

Skagen in wenigen Sätzen gerecht zu werden, ist unmöglich. Skagen muss man einfach erleben!

Licht soweit das Auge blickt.

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Ich freu mich.

ABØUT ME

Hallo, ich bin Kerstin und die Person, welche hinter dem Blog 66° NORDISK steckt.
66° NORDISK steht für Scandinavia Travel – Camperlife - Female Solo Explorer
Mein Campervan „der Dicke“ und ich kennen nur eine Richtung und das ist NORD!!!
Wenn ich sage WIR, dann meine ich meinen Dicken und mich, denn zu 95% reise ich also ich meine wir, allein.
Durch die spektakuläre Natur und Weite vermittelt einen Skandinavien ein wahnsinniges Gefühl von Freiheit, wenn dieses noch gepaart wird durch eine Reise mit dem Camper bei der man eine absolute Unabhängigkeit hat, ist das das Größte für mich. Mehr Freiheit geht nicht, der Geist kann durchatmen.
Und darum geht es auch auf meinem Blog.

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